Dröpje

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Das mit dem blauen Himmel hat sich wohl auch erst mal wieder erledigt (edit: dachte ich zu Unrecht noch kurz vor Sonnenaufgang), aber zwei Tage diese Woche war es mittags echt schön.

(Tröpfeln dürfte es übrigens gern auch mal wieder in meinem Email-Spamordner. Aber da schwappt es nur noch über. Ist das bei euch auch so? Seit etwa einer Woche ist hier die vorherige Quote von höchstens noch 2–3 Super­angeboten für Werkzeug­koffer, Chef­sessel und Radar­warner pro Tag, kaum über meiner Wahr­nehmungs­schwelle, wieder auf über 300 geklettert. Und ich hatte allen Ernstes gedacht, Spam sei allmählich am Aussterben – um die wäre es nun grade nicht schade.)

Hm.

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Gestern in der Mittagspause. Hübsch ist das ja, aber vielleicht noch ein bisschen früh im Jahr?!
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Übrigens habe ich, apropos Neubeginn, vorgestern eine lang gehegte Meinung (oder sollte ich Vorurteil sagen?) revidiert: Seit ich in meinen Zwanzigern erstmals einige seiner Werke gehört habe, mochte ich die Musik von Arvo Pärt nicht. Das war mir alles zu viel Dingdong und sakraler Kitsch. Aber Montag­abend wurde ein Konzert aus der Elphi gestreamt, in dem ein paar von Pärts Kompo­sitionen für Kammer­orchester und teils gemischten Chor dergeboten wurden, und ich hab irgendwann gar nichts anderes mehr gemacht und bin fast in den Monitor reinge­fallen, so hat mich diese Musik absorbiert. War das schön!