Zweierlei Angst – Sammelnotizen 25. März

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In Gesprächen und im Mail­verkehr begegnen mir dieser Tage zwei unter­schied­liche Ängste. Die eine Sorte ist mir selbst nicht ganz fern, wobei ich mich dies­bezüg­lich noch nicht als ängst­lich, sondern eher als besorgt einstufen würde: Das ist die Angst vor dem Virus selbst, insbesondere vor dem Hinter­grund des Wissens darum, was es bisher schon in Italien und anderswo ange­richtet hat.
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Exit-Strategie

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Einen Link muss ich jetzt doch noch loswerden: Denn natürlich muss die Diskussion darüber geführt werden, welche Maßnahmen unter welchen Voraus­setzungen legitim sind (oder eben nicht) und wie wir die aktuellen – teil­weise grundrechts­relevanten – Restrik­tionen möglichst schnell wieder rück­gängig machen können. Dazu haben zwar die einschlä­gigen Verschwö­rungs-Platt­formen auch einiges zu plärren, aber ich würde euch lieber das Verfassungsblog ans Herz legen. Das macht gerade einen, wie ich finde, richtig guten Job dabei, die wichtigen Fragen zu stellen und kontro­vers, aber bullsh*tfrei zu disku­tieren. Übrigens auch in einem redak­tionell gut gepflegten Kommentar­bereich, der sich wohl­tuend von den allzu oft totge­laberten Foren der großen Nachrichten-Sites abhebt.

Hinten wirds heller

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Es geht jetzt mal weiter mit frischen Silber­pixeln alle paar Tage, das war ja kein Zustand mehr so ganz ohne Schwarz­weiß­fotos … Dies hier habe ich Anfang 2008 in der näheren Umge­bung aufge­nommen, und seine Symbolik auf mehreren Ebenen sprang mich beim Suchen nach neuem Material geradezu an.

Wer es lieber bunt mag, wird weiter­hin täglich nebenan fündig – wobei ich in nächster Zeit vielleicht auch hier ein paar Scans von Farb­negativen einstreuen werde, denn davon habe ich auf meinem Archiv­server auch grade ein paar hübsche entdeckt.

Und falls ihr momentan erhöhten Bedarf an Bildergucken habt und meine Lichtspuren noch nicht kennt – bitte hier entlang :-)

Globalisierung zum #Indiebookday

Wie neulich bereits angekündigt: Heute ist Indiebookday! Aus diesem Anlass sei ein Buch vorgestellt, das darüber berichtet, dass es außer der schnellen welt­weiten Verbrei­tung von Viren auch noch viele andere Aspekte der Globa­lisierung gibt:

Vorbemerkung: Für den Ethnologen Rüdiger Vossen übernehme ich gelegentlich Gestaltungs­aufträge; an der Produktion dieses Buches bin ich allerdings nicht profes­sionell beteiligt, weshalb ich es hier guten Gewissens vorstelle. Globalisierung ist erst ganz frisch auf dem Markt, und tatsäch­lich habe ich es in seiner finalen Form erst angelesen. Ich hatte aller­dings in frühen Phasen der Ent­stehung mehr­fach Gelegen­heit, das Skript durch­zusehen und zu kommen­tieren; und wenn – was ich annehme und soweit ich dem Inhalts­verzeichnis entnehme – die Grund­richtung geblieben ist, dann bietet das Buch auf seinen knapp 450 Seiten einen gründ­lichen Überblick über Ursachen, Entwicklung und Folgen der Globa­lisierung.
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Sammelnotizen 19. März

Heute um die Mittagszeit habe ich mich privilegiert* gefühlt.

Als ich mir nämlich auf dem Weg zum Einkaufen vergegen­wärtigte, dass der kürzeste Weg zum Super­markt mich durch einen Wald führt, dessen grüne Explosion augen­scheinlich unmittelbar bevor­steht; der tägliche Wald­spaziergang wird nun quasi zum Pflicht­bestand­teil meiner elementaren Daseins­vorsorge. Das verbindet diverse Vorteile aufs Angenehmste: körper­liche Bewe­gung in der Mittags­pause, einen Fixpunkt zur Struk­turierung des Alltags – und die Unmög­lichkeit, etwaiger Versu­chung zum Hamstern nachzu­geben, wenn ich zu Fuß und mit dem Rucksack zum Einkaufen gehe.

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Am 21. März ist Indiebookday!

Ich zitiere mal rasch aus einer Ankün­digungs­mail des wunder­baren mairisch Verlags und mache mich damit hoffent­lich keines Urheber­rechts­verbrechens schuldig:

Gerade in Zeiten, in denen die Buch­handlungen geschlossen bleiben und das natür­lich auch die Verlage trifft, wollen wir zum Indiebookday zur Soli­darität mit dem unab­hängigen Buch­handel und den unab­hängigen Verlagen aufrufen. Viele Buch­handlungen beliefern die Kundinnen und Kunden in ihrer Umgebung ja nun direkt nach Hause.

Das passt gut zur Idee des Indiebookdays, die so simpel wie wirkungs­voll ist: Bestellt euch in den nächsten Tagen ein Buch aus einem unab­hängigen / kleinen / Indie-Verlag, und zwar am besten tele­fonisch oder online über eure örtliche Buch­handlung. Dieser liefert euch die Bücher direkt nach Hause, wo ihr dann ein Foto des Covers, des Buches oder von euch selbst mit dem Buch in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Instagram, Twitter) mit dem Hashtag „#indiebookday“ postet. Eine schöne gemeinsame Online-Aktion für alle, die zu Hause bleiben müssen – und zugleich Soli­darität mit dem Buchhandel zeigen können!

Ist das nicht eine tolle Idee? Ein Buch extra im Haus zu haben wird in den nächsten Monaten sowieso nichts schaden … Mein Indiebook des Monats habe ich schon auf dem Tisch und stelle es euch am Samstag vor.