Der Erfolg und die Folgen

Noch eine Bilderserver-Fundsache von der Radtour 2012:

Wenn man beim Befahren der Großglockner-Hochalpen­straße einen Schlenker zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe unternimmt, erreicht man unter anderem die Ausstellung „Die Erfolgs­geschichte des Automobils“.

Und wenn man von derselben Stelle in die entgegen­gesetzte Richtung schaut, sieht man den Pasterzengletscher,

der seit Mitte des 19. Jahrhunderts rund die Hälfte seiner Fläche verloren hat …

01.01.2020

Ein guter Beginn: Ohne Wecker aufgewacht bei Tages­anbruch, raus zu einer zweistündigen Wanderung durchs örtliche NSG im Morgen­nebel. Mittags ein weiterer ausgedehnter Spazier­gang im Grünen mit der Liebsten, gefolgt von einer spontanen Waldrunde mit Freunden. Nachrichten ganztägig ignoriert, nur zum Tagesausklang dem Richtigen beim Gewinn der Darts-WM zugeschaut. So dürfte es gern weitergehen, vor allem mit fünf Stunden Bewegung in der Natur pro Tag – dafür fehlt mir bloß das passende Geschäfts­modell …

Oh, und das erste Foto dieses Jahres war Bild-#9 auf einer 36er Rolle. Ich habe zwar für meine Verhält­nisse exzessiv weiter­gemacht und bin heute bis #14 gekommen, aber man erahnt schon den Takt, der mir hier für die nächste Zeit vorschwebt. Slow Blogging quasi – ein 365er Projekt steht definitiv nicht auf der Vorsatzliste, eher ein 52er :)

Musikentdeckung: Robert Carl Blank

I’m still evolving out loud

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Laut seiner Website ist er schon seit Anfang der Nullerjahre in Deutschland als Singer/Songwriter unterwegs, aber wir haben Robert Carl Blank erst diesen Sommer auf dem Bandfestival Bargfeld-Stegen entdeckt. Und wir waren beide begeistert – ein völlig unprätentiöser Typ mit toller Stimme und ebensolcher Ausstrahlung. Dass ich jetzt erst darauf komme, liegt daran, dass gerade seine neueste CD, The Poet, im Briefkasten lag. Die hatte er über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert, um sie in Eigenregie daheim aufnehmen zu können; die Aktion war beim Festival zwar grade abgelaufen, aber ich hatte trotzdem noch per Mail eine bei ihm vorbestellen können. Richtig feine Geschichten-Miniaturen, schlicht und schön. Wobei die dezente zusätzliche Instrumentierung (hier ein Cello, da Drums) für meinen Geschmack gar nicht mal nötig wäre; die Songs funktionieren allein mit Roberts Stimme und seiner Gitarre mindestens genauso gut. Jedenfalls freu ich mich schon auf die nächste Gelegenheit, ihn mal wieder live zu erleben.

PS: Happy Blogday To Me, dies ist der 500. Artikel hier auf Silberpixel  :-)