Der Erfolg und die Folgen

Noch eine Bilderserver-Fundsache von der Radtour 2012:

Wenn man beim Befahren der Großglockner-Hochalpen­straße einen Schlenker zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe unternimmt, erreicht man unter anderem die Ausstellung „Die Erfolgs­geschichte des Automobils“.

Und wenn man von derselben Stelle in die entgegen­gesetzte Richtung schaut, sieht man den Pasterzengletscher,

der seit Mitte des 19. Jahrhunderts rund die Hälfte seiner Fläche verloren hat …

Aus dem Archiv: Rise And Shine

_DSC2237

Bin auf der Suche nach etwas anderem auf dem Fotoserver an diesem Bild hängen geblieben und fand es für einen Sonntagmorgen in dieser eher trüben Jahreszeit ganz nett … Dies entstand bei einer Radreise 2012 und müsste etwas oberhalb des Thuner Sees in der Schweiz aufgenommen sein – laut Kamera-Zeitstempel um kurz nach sieben. Ich finde es einfach praktisch, beim Radfahren zu zelten, da kann man um diese Zeit schon lange abgebaut haben und unterwegs sein.

Farben der Nacht

20191218_chw_001

Naja, Nacht ist auch relativ, es war ungefähr 17:30 Uhr, aber halt schon stockdunkel im Wald auf dem Weg nach Hause vom Einkaufen. Deshalb hab ich die Belichtung bei offener Blende auf Pi mal Daumen 200 Sekunden geschätzt und während des Laufens die Kamera möglichst still gehalten. Nachher in der EBV kamen dann noch mal knapp 3 Blenden Belichtungs­zugabe drauf, um die Farben zum Leuchten zu bringen. Aber warum der tagsüber schlammig-braune Weg dabei lila wurde, bleibt mir ein Rätsel :-)

Zwischen Wald und Feld

20191213_chw_008

Oder momentan auch: Zwischen Baum und Borke – so fest­gefressen und aussichts­los zumindest fühlt es sich in Europa mit jedem neuen Nachrichten­splitter noch ein bisschen mehr an. Die jüngsten Wahlen in GB zum Beispiel: Wenn wir soweit sind, dass für die Mehrheit der Wählenden tatsäch­lich ein patho­logischer Lügner noch die attrak­tivere Alter­native darstellt, dann läuft doch irgendwas unrund?! Und auch was dieser Tage aus Madrid, von der Klima­konferenz, zu hören ist, trägt nicht eben zum Frohsinn bei. Dies ist, alles in allem, mal wieder so eine Phase, in der ich mir manchmal wünschte, bescheuert zu sein, denn dann würde ich mir nicht so viele trübe Gedanken machen …

… das mal ganz ohne auch nur den Versuch einer Lösung in den Raum gestellt. Und jetzt noch ein paar trübe Bilder, zur Abwechslung übrigens mal wieder aktuelle. *

* tja, das lässt nach mit den aktuellen Fotos: Denn die auch beruflich genutzte dicke DSLR darf gern möglichst noch die restlichen 30 Jahre bis zur Rente halten, damit ich nicht noch mal so ein blödes Ding kaufen muss, also nehme ich sie nicht mehr bei jedem Wind und Wetter mit; aber die Kompakte, mit der ich diese Fotos gemacht habe, ist von ihrem Wesen her (und wie man hier zumindest teil­weise sieht) halt eher ein Schön­wetter­spielzeug …