Sonntagsgalerie: Getreidefeld

Zur Abrundung noch eine frische Digital-Aufnahme derselben Gegend:

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Gestern hatte ich mal wieder die D70s dabei; und nachdem ich zuvor relativ viel mit der FM2n fotografiert hatte, fiel mir auf, dass die immerhin gut 20 Jahre jüngere DSLR im direkten Vergleich sehr viel älter wirkt. Die Mecha­nische ist zeitlos, ein nahezu perfekt aufs Wesent­liche reduzierter Produkt­design-Klassiker, den man auch heute noch genauso bauen würde, während man der Digitalen nicht erst beim Sichten der Ergebnisse (6 Megapixel und ein Dynamik­umfang, der das Wort nicht verdient), sondern bereits bei der Benutzung (alle Bedien­elemente sind unter­dimensioniert, einige elemen­tare Funktionen erst gar nicht vorhanden) sehr deutlich anmerkt, dass sie auf einem damals jungen Markt eins der ersten Low-Budget-Modelle war.

Wobei ja auch die Profi-Geräte aus den frühen Nullern heute eher niedlich wirken – ob es in der Digital­technik mit ihren absurd schnellen (Pseudo-)­Innovations­zyklen überhaupt denkbar ist, dass man jemals ein dann 30 oder 40 Jahre altes Gerät als zeitlos bezeichnen wird? (Ziemlich sicher jeden­falls wird man ein dann 30 oder 40 Jahre altes digitales Gerät nicht so mühelos wieder in Betrieb nehmen können wie ein entsprechendes analoges …)

Päusgen

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Dranser See nahe Wittstock in der Ostprignitz, morgens vor sechs Uhr, die Temperatur war angenehm nach dem wohl heißesten Junitag seit Menschengedenken (den ich spät abends in ebendiesem See planschend beschlossen habe). Und jetzt muss ich erst mal schauen und sortieren, womit ich hier weitermachen könnte, denn es gibt kaum neue Bilder: Der Sommer ist einfach nicht meine Fotosaison …

Donnerstagsgalerie: Die Bienenweide


Die gut 3ha große Bienenweide im Nachbar-Ortsteil, hier schon bekannt aus dem vorigen Juli, ist im Moment eine knallbunte Pracht. Und auch wenn ich zurzeit mal wieder fast nur mit Normalobjektiven um 40mm arbeite: Blümchen, zumal mit Insekten drauf, sind die eine Ausnahme, für die ich mich über mein längerbrennweitiges Makro (und über die Digitalkamera) freue … Falls es wen interessiert – die technischen Details habe ich diesmal in den Bilddaten dringelassen, in der Großansicht werden sie angezeigt.

Sonntagsgalerie: Eine Radtour ins Lauenburgische

Ursprünglich war der Tagesplan gewesen, bei der Fahrradsternfahrt teilzunehmen, um noch mal über die Köhlbrandbrücke fahren zu können, bevor sie abgerissen wird. Aber ich war dieses Jahr schon bei einer Fahrraddemo dabei; und das Blöde an Demos ist ja immer, dass da mehrere Leute dabei sind, und ich kann nun mal Pulkfahren nicht leiden … Also war ich heute in die entgegengesetzte Richtung unterwegs: durch Wiesen und Wälder nach Mölln, dann zehn Kilometer nach Süden – öde, aber meditativ längs des Elbe-Lübeck-Kanals – und dann durch die Pampa wieder zurück. Ungefähr so, rasch in Gugelmäps nachgebaut (aus dem GPS-Tracking-Alter bin ich ja raus):
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Saisontypisch war das Licht um die Mittagszeit eher minderprickelnd, weshalb ich mit der echten Kamera gar nicht (immer noch bei Bild 4 von 36 – Kleinbild sollte ich nur noch in fotogeneren Jahreszeiten verwenden) und mit dem Digispielzeug auch nur zurückhaltend fotografiert habe. Aber with a little help from my software hab ich zumindest ein bisschen was Vorzeigbares rausbekommen. Zu sehen sind Wotersen, den Älteren unter uns noch bekannt durch „Das Erbe der Guldenburgs“, sowie die mir bislang nicht bekannte Radroute über das Gelände von Gut Lanken. Wackersteine wie auf der Brücke liegen dort alle paar hundert Meter herum – die müssen sich ganz schön sinnlos vorkommen, denn wer würde auf so einer Buckelpiste freiwillig Auto fahren?