In die Nähe schweifen

Seit ich mich nicht mehr mit dem Anspruch aufs Rennrad setze, am Tag 200+x Kilometer zu fahren, fallen mir Wege auf, an denen ich früher flott vorbeigesaust wäre. So auch heute: Oh, ein Trampelpfad über die Böschung, wo der wohl hinführt?

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Schummelschwarzweiß – DSLM mit dem kurzen Makro, Nik Silver Efex und dann noch etwas Split Toning in Lightroom

Und prompt verbrachte ich die nächste Stunde in einem Waldstück, das ich bis dato immer nur auf Landstraßen umrundet hatte. Bis kurz vor der nächsten Besiedlung gab es keine anderen Menschen zu sehen, nur einige Rehe und vielerlei Vögel. Sehr schön war es, passagenweise regelrecht verwunschen. – So richtig lange auf Asphalt bleiben konnte ich ja noch nie beim Radeln (deshalb hat mein Flitzer schon immer etwas breitere Reifen und eine kürzere Übersetzung als bauarttypisch), aber die Offroad-Abstecher werden in letzter Zeit häufiger und ausgedehnter. Und es fasziniert mich immer wieder, was für schöne Gegenden man direkt vor der Haustür hat.
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3 Kommentare zu „In die Nähe schweifen

  1. Ich kann das sooo gut verstehen, mich zieht es auch immer mehr auf die kleineren Wege. Mittlerweile hat sich sogar mein Fahrrad baulich dieser Gewohnheit angepasst.

    1. Ja, ich hab meins auch über die Jahre immer noch geländetauglicher gemacht. Ist dann bloß ein Handicap, wenn der Sprössling bei den gemeinsamen Touren bergab bei 50km/h noch mal ordentlich beschleunigt und bei mir dann kein passender Gang mehr da ist …

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