Brückengeister

Diese insgesamt ca. 2,5 Minuten lange Belichtung auf der Hamburger Übersee­brücke habe ich mehrfach unter­brochen, weil immer wieder andere Passanten lange an einem Fleck stehen blieben. Wenn man genau hinschaut (hohe Auflösung ist hinterlegt), entdeckt man an mehreren Stellen im Foto noch ihre Geister­bilder.

9 Kommentare zu „Brückengeister

    1. Meine digitalen Kameras können Mehrfachbelichtungen von bis zu zehn Aufnahmen. Muss man halt nur vorher wissen, dass man das brauchen könntet und einstellen.

      1. Okay, ich hab jetzt mal nachgeschaut, wie das genau bei meiner Digitalen geht – siehe auch mein Kommentar unter Siebbi. Ist tatsächlich was anderes als analog: weil man sich tatsächlich vorher festlegen muss, ob es 2, 3, … 10 Aufnahmen werden sollen. Wäre bei einem Setting wie hier dann am besten so, dass man z.B. fünf Belichtungen à 1/5 der erforderlichen Gesamtzeit einstellt – oder man stellt sicherheitshalber gleich 5 oder 10 Belichtungen ein, nimmt B, und wenn man die ganze Zeit überhaupt keine unerwünschten Geister im Bild hat, zieht man die Gesamtzeit in einer Belichtung durch und schaltet dann die Kamera aus – dann ist der Mehrfach-Modus auch vorbei.

      2. Ist ja lustig … das hat mich grade mal zum Nachschauen gebracht, ob das bei meiner Nikon auch geht. Stellt sich raus: Die Funktion habe ich mir seinerzeit sogar ins benutzerdefinierte Menü geschubst und seither nie verwendet :-)
        Edit: Und man muss sich, wenn ich es recht verstehe, vorher festlegen, wie viele Aufnahmen es werden sollen. Bei dem Bild hier hätte ich vorher nicht sicher sagen können, dass ich insgesamt fünf (glaube ich) Einzelbelichtungen brauchen würde.

      3. Hab ich auch noch nie benutzt. Ich konnte mich nur erinnern so einen Menüpunkt gesehen zu haben. Deiner Vermutung schloss ich mich an, dass man wohl vorher schon wissen muss, ob und wie oft man unterbrechen will.
        Aber ließe sich sowas ggf. mit mehreren Einzelaufnahmen nicht auch digital überlagern, wenn die Einzelbilder nicht zu kurz belichtet und schwarz sind? Wenigsten als Krücke? Keine Ahnung.

      4. Doch, die Überlagerung mehrerer Einzelaufnahmen kann man sogar sehr gut machen. Dafür gibt es sogar seit der Frühzeit der Digitalfotografie diverse Hilfsprogramme, wobei das mit Photoshop und geeigneter Ebenen-Mischung auch ganz einfach geht. Als Rauschen und dessen Unterdrückung noch ein heikles Thema war, hat man das auch dafür benutzt, Bilder zu entrauschen. Hab damit vor vielen Jahren auch eine Weile experimentiert.

        Edit: Hab vorhin dein nicht zu kurz belichtet überlesen – tatsächlich ist es für diesen Zweck gar nicht nötig, die Gesamt-Belichtungszeit aufzuteilen. Man kann dann jedes Bild so belichten, als sei es ein einzelnes, die Helligkeit addiert sich beim Ebenenmischen ja nicht mehr ( bzw. nur dann, wenn man es ausdrücklich möchte).

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