Erinnerungskulturtipp

Traditionell wird in Hamburg ab dem 27. Januar, dem Tag der Befreiung des KZ Auschwitz, in einer Reihe von Veranstaltungen der Holocaust-Opfer gedacht, unter anderem mit einer szenischen Lesung, die Michael Batz auf der Basis von Originaltexten (Gerichtsprotokollen, Akten und anderen Dokumenten) inszeniert. Die Uraufführung der diesjährigen Lesung „Sog nit kejnmol – Lieder aus Lagern und Ghettos“ wird am Sonntag ab 17 Uhr live aus der Hamburgischen Bürgerschaft im Internet übertragen.

Anlässlich des Umstands, dass „Sog nit kejnmol“ bereits die 20. Lesung ist, hat die Bürgerschaft gerade einen opulenten Sammelband herausgegeben, auf den ich mir in diesem Zusammenhang ebenfalls hinzuweisen erlaube (Pressemeldung des Verlags, PDF) – obwohl es auch ein bisschen Eigenwerbung ist, da ich für Satz und Produktion im Impressum stehe :-) (Nach der Neuausgabe des „Behemoth“ war das für mich übrigens der zweite 700-Seiter zur NS-Diktatur innerhalb eines Jahres …)

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