Der Erfolg und die Folgen

Noch eine Bilderserver-Fundsache von der Radtour 2012:

Wenn man beim Befahren der Großglockner-Hochalpen­straße einen Schlenker zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe unternimmt, erreicht man unter anderem die Ausstellung „Die Erfolgs­geschichte des Automobils“.

Und wenn man von derselben Stelle in die entgegen­gesetzte Richtung schaut, sieht man den Pasterzengletscher,

der seit Mitte des 19. Jahrhunderts rund die Hälfte seiner Fläche verloren hat …

Aus dem Archiv: Rise And Shine

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Bin auf der Suche nach etwas anderem auf dem Fotoserver an diesem Bild hängen geblieben und fand es für einen Sonntagmorgen in dieser eher trüben Jahreszeit ganz nett … Dies entstand bei einer Radreise 2012 und müsste etwas oberhalb des Thuner Sees in der Schweiz aufgenommen sein – laut Kamera-Zeitstempel um kurz nach sieben. Ich finde es einfach praktisch, beim Radfahren zu zelten, da kann man um diese Zeit schon lange abgebaut haben und unterwegs sein.

Lange Schatten

Nicht das erste Foto vom ersten Januar, aber das erste und bisher einzige, das ich schon entwickelt habe – die anderen lagern noch latent auf der Kleinbild-Rolle. Den Kontrast hatte ich mir knackiger vorgestellt – dies war probe­halber eine Zweibad-Schalen­entwicklung mit RHC zu Beginn, aber darin hätte das Negativ noch ein Minütchen länger baden können.

Ebenfalls noch im Probier­stadium ist übrigens mein Setup zum Digitali­sieren meiner Großformat-Negative; statt des zunehmend unzuver­lässigen Scanners kommt neuer­dings, Dank an den Weihnachts­mann!, ein kleiner flacker­freier LED-Leuchttisch unter der DSLR zum Einsatz.

01.01.2020

Ein guter Beginn: Ohne Wecker aufgewacht bei Tages­anbruch, raus zu einer zweistündigen Wanderung durchs örtliche NSG im Morgen­nebel. Mittags ein weiterer ausgedehnter Spazier­gang im Grünen mit der Liebsten, gefolgt von einer spontanen Waldrunde mit Freunden. Nachrichten ganztägig ignoriert, nur zum Tagesausklang dem Richtigen beim Gewinn der Darts-WM zugeschaut. So dürfte es gern weitergehen, vor allem mit fünf Stunden Bewegung in der Natur pro Tag – dafür fehlt mir bloß das passende Geschäfts­modell …

Oh, und das erste Foto dieses Jahres war Bild-#9 auf einer 36er Rolle. Ich habe zwar für meine Verhält­nisse exzessiv weiter­gemacht und bin heute bis #14 gekommen, aber man erahnt schon den Takt, der mir hier für die nächste Zeit vorschwebt. Slow Blogging quasi – ein 365er Projekt steht definitiv nicht auf der Vorsatzliste, eher ein 52er :)

Ein Geisterbild

Als letzter Eintrag im verschwindenden Jahr 2019 noch einmal ein Bild aus der Kategorie Accidental Art:

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Dies ist derselbe Steg wie dieser, und das Foto ist auch bei derselben Gelegen­heit entstanden. Beim Nach­bearbeiten des recht dichten Negativ-Scans zeichneten sich die beiden Personen in der rechten Bild­hälfte ab, von denen ich nicht weiß, wie sie dorthin gekommen sind. Zwar erinnere ich mich, während der mehr­minütigen Belichtung mit einer Spazier­gängerin geplaudert zu haben, aber ganz sicher standen wir nicht vor der Kamera …

Mag sein, dass sich das hätte vermeiden lassen, wenn ich trotz des nur mehr schwachen Rest­lichts noch das Dunkel­tuch übers Kamera­rückteil gelegt hätte. Anderer­seits hat Kollege Zufall hier einmal mehr ein inter­essantes Ergebnis abgeliefert.

Ich wünsche euch viele angenehme Überraschungen für 2020!

Farben der Nacht

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Naja, Nacht ist auch relativ, es war ungefähr 17:30 Uhr, aber halt schon stockdunkel im Wald auf dem Weg nach Hause vom Einkaufen. Deshalb hab ich die Belichtung bei offener Blende auf Pi mal Daumen 200 Sekunden geschätzt und während des Laufens die Kamera möglichst still gehalten. Nachher in der EBV kamen dann noch mal knapp 3 Blenden Belichtungs­zugabe drauf, um die Farben zum Leuchten zu bringen. Aber warum der tagsüber schlammig-braune Weg dabei lila wurde, bleibt mir ein Rätsel :-)