Morbider Charme


Ebenfalls Paris 1995; damals war T-Max 3200 mein meist­benutzter Film, weil ich unter möglichst vielen Bedin­gungen ohne Stativ foto­grafieren wollte, und dement­sprechend ist alles grob­körnig – Flexi­bilität bei der Empfind­lichkeit ist der eine Punkt, den ich bei Digital­kameras tatsäch­lich besser finde als beim (Kleinbild-)Film. Für solche Motive wie hier ist der Verzicht auf Stativ-Gehampel ja abseits aller Diskus­sionen um Verbote generell zu empfehlen, wenn man nicht ständig die Frage beant­worten möchte, warum man denn ausge­rechnet das fotografiert :-)

La Défense


Weiter geht es in meinem Paris-Archiv von 1995, zunächst mit ein paar Bildern aus dem Büro­viertel La Défense. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich damals ganz frisch zwei neue Gebraucht­objektive, nämlich das 3,5/18mm und das 2,8/180mm, und solche Archi­tektur bietet speziell für Ultra­weit­winkel natürlich tolle Motive.

Etwas Meer, Himmel

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Bevor noch einige Schätzchen aus den Tiefen meines Negativ­archivs folgen, zwischen­durch ein Vorge­schmack auf ein paar Bilder, die ich vor einigen Tagen an der Küste gemacht habe – es war einfach mal wieder Zeit für eine Wanderung am Brodtener Ufer*. Anreise diesmal mit der Bahn**, um one way unterwegs sein zu können – Startpunkt Timmendorfer Strand, zurück ab Travemünde, es waren also mit allen Abstechern rund 13 Fuß-Kilometer längs des an diesem Tag stetig vernehmbaren Brandungsrauschens. Ich tu mich zwar selbst schwer damit, 13km bereits als Wanderung zu definieren, aber weil der Rucksack mit dem Nötigsten (2 Kameras, 2 Objektive, 2 Stative, Stullen) gut 25kg schwer war, gildet das ja vielleicht doch ;-)

* vflxt, seit ich mein primäres Blog gelöscht habe, gibt es auch keine Links mehr zu etlichen Fotogalerien. Die Websites selbst sind aber noch da, wie man sieht …

** fast 25 Euro für diese Fisselstrecke, schon mit Bahncard. Ich würde ja weniger meckern, wenn dieser Kilometerpreis auch für Flugreisen aufgerufen würde …