Lok <3

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Weiter im Archiv des Jahres 2007 – dies hier muss Agfa Scala SW-Diafilm in der M4P gewesen sein, leider kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, wo ich das Foto aufge­nommen habe. Mit einiger Wahrschein­lichkeit irgendwo in Hamburg, beim Herum­stromern in der Mittags­pause, aber mehr weiß ich nicht.

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Um es hier nicht ganz unerwähnt zu lassen: Ende März ist Krzysztof Penderecki gestorben. Wenn es einen einzelnen Menschen gibt, der mir Musik der Gegenwart verständlich(er) gemacht hat, dann war er das; vor allem, weil wir das Glück hatten, ihn das eine oder andere Mal selbst am Pult zu erleben.
(Im CD-Regal nach dem Violinkonzert Metamorphosen angelnd.)

Sammelnotizen 31. März

Entsetz­lich kalt geworden noch mal, Pfützen und manche Teiche waren heute früh über­froren. Man würd’ ja gern sagen, gut, dass wenigstens Sommer­zeit ist, sonst wärs ja noch kälter, aber umgekehrt wird ein Handschuh draus: Wenn ich jetzt morgens um halb acht vor die Tür gehe, ist es in echt grade mal halb sieben, bibber …

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Und überhaupt Sommer­zeit: Wieso hat eigent­lich noch niemand darauf aufmerksam gemacht, dass ausge­rechnet in der Nacht der Zeit­umstellung der erste Schnee des Jahres gefallen ist und dass uns die Natur damit bestimmt eine Nach­richt senden wollte? Muss ich mir jetzt auch noch die Verschwörungs­theorien selbst ausdenken?

Bei der Nordic-Talking-Fraktion im Park ist die Sache mit den zwei Stock­längen Anstands­abstand übrigens noch nicht ange­kommen. Anderer­seits sind ja fünf bis sechs Mittfünf­zigerinnen auf zwo Quadrat­meter bestimmt Kernfamilie.

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Ironie beiseite. Es gibt da einen Gedanken, der mich seit einigen Tagen nicht mehr loslässt: Welches Quantum an zusätz­licher intensiv­medizinischer Kapazität wäre wohl finan­zierbar durch die Mittel, die weltweit all­jährlich in etwas so elementar Dämliches wie das Militär gepumpt werden? Ja, Wettrüsten, ja, Gleich­gewicht der Abschreckung, ja, ja, ja. Trotzdem. At the end of the day, we are all family. Und wenn wir diese Sache mit den Prioritäten nicht bald mal geregelt kriegen, ist bald end of days.

Siehe auch.

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Nichtsnutz-Statistik des Tages: Heute geht das erste Quartal 2020 zu Ende, und in diesem Zeitraum habe ich mehr als doppelt so viele Digital­fotos archiviert wie im Durch­schnitt des Vorjahres pro Quartal (das meiste davon Fluff und Flausch). Dafür habe ich, anders als 2019, bisher nahezu nichts analog fotografiert. Blöd.

Irgendwo in der Oberpfalz

Weiter geht es mit Fund­stücken aus meinem Archiv der Nuller-Jahre, hier Juni 2007.
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Wo genau diese Kirche steht, kann ich nicht mehr sicher sagen, aber auf dem Negativ­streifen kommt sie unmittel­bar hinter dem konti­nentalen Tief­bohr­projekt Windisch­eschenbach. Also in Fahrt­richtung südlich, denn dieser Kleinbild-Film dokumentiert meine Radtour von Hamburg nach Passau. Wenn ihr Lust habt: Hier gibt es den Bericht samt Foto­galerie (letztere etwas versteckt nach Klick aufs Bild auf der Startseite).

Kennt ihr den?

Nein, dies ist durchaus nicht der Abkömmling einer amour fou zwischen Hummel und Kolibri,
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sondern ein Wollschweber. Den kannte ich bis gestern auch noch nicht, als ich ihn an den Aubrietien an unserer südausgerichteten Natursteinmauer erwischt habe. Viel mehr Kreuch & Fleuch vom gestrigen Gartenarbeitstag findet ihr hier, dies nur als kurzer Querverweis, bevor es wieder mit dem analogen Archiv weitergeht.

Soul Food

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Heute wäre ich wirklich gern an der Küste statt im Büro, aber hilft ja nix, muss ja … Ein Archiv-Fundstück aus dem September 2007, also ein Achtel­jahr­hundert alt, wahr­scheinlich aufge­nommen in Travemünde mit der Rollei 35.